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 Archive - Archiv 2003   



 


Abstract der Universitätsklinik Basel über "KTP Laservaporisation der Prostata (NIAGARA-Greenlight PVP), präsentiert am 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (Hamburg – 24.-27.9.2003):


 


Archive:
FDA-Approval of New Surgical System for the Treatment of BPH - May 10, 2001


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High-power KTP Laservaporisation der Prostata: Blutlose Alternative zur TURP.
Bachmann A.[1], Wyler S.F.[1], Ruszat R.[2], Gasser T.[3], Sulser T.[1]

[1] Urologische Universitätsklinik Basel, Schweiz
[2] Universitätsklinik Basel
[3] Kantonsspital Basel

Seit über 50 Jahren stellt die TURP den so genannten „golden standard“ in der Therapie der Prostatahyperplasie (BPH) dar. Verbunden mit potentiellen intra- und postoperativen Komplikationsrisiken sowie einer langen Lernkurve
kommen Einschränkungen hinsichtlich der Indikation bei fortgeführter ASS-Einnahme oder Antikoagulation, insbesondere bei Hochrisikopatienten hinzu. Verschiedene alternative Laserverfahren stellen bisher keine suffiziente Alternative zum „goldenen standard - TURP dar.

Wir stellen unsere ersten operativen Erfahrungen mit einem neuen 80W high-power KTP-Laser (Niagara, Laserscope®) bei der Behandlung von obstruktiven Miktionsbeschwerden, dar. Infolge einer extrem hohen Energiedichte führt der sichtbare gelblich-grüne Laserstrahl zu einer vollständigen Vaporisation der oberflächlichen Prostatagewebeschichten. Ueber ein 26 Fr. Laser-Zystoskop wird die 600µm ADDStat-Laserfaser (Laserscope®)eingeführt und in free-beam-side-fire Technik das Prostatagewebe vaporisiert.

Der ablative Effekt der Vaporisation ist unmittelbar erkennbar. Infolge der Laserwellenlänge von 532nm erfolgt eine fast vollständige Absorption der Energie durch rotes Gewebe, insbesondere Oxyhämoglobulin, was einerseits zum Vaporisationseffekt führt sowie eine grössere Energieabsorption in tiefere Gewebeschichten verhindert und andererseits ein tatsächlich blutloses Operieren ermöglicht. Beginnend vom Blasenhals erfolgt in zirkulärer und axialer Richtung eine netzartige vollständige Vaporisation des Prostataadenomgewebes, was an kontinuierlicher Bläschenbildung und erkennbar ist. Nach Vaporisation der beiden Seitenlappen wird die anteriore Zirkumferenz sowie die apikalen Prostataadenomanteile vaporisiert. Am Ende der Operation resultiert eine TURP-ähnliche Resektionshöhle, als Ergebnis einer sichtbaren signifikanten Prostataadenomentfernung.

Anhand unserer ersten Erfahrung sind die Operationszeiten mit denen der TURP vergleichbar. Die KTP-Laservaporisation der Prostata stellt ein tatsächlich blutungsfreies, sicheres, schnelles, komplikationsarmes und sehr effizientes operatives Verfahren in der Therapie von obstruktiven Miktionsbeschwerden bei Patienten mit BPH oder PCA dar und ist weniger mit anderen Laserverfahren, als mit dem golden standard TURP, vergleichbar.

Keywords: Lasertherapie, BPH, KTP-Laservaporisation, Niagara, Minimal-invasiv

 

>> Max Ramsauer & Partner
Laser & Medical Equipment
Dipl. El.-Ing. ETH
Breitenwies 15
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